January 18th, 2012
In Slowenien wurde gerade ein Bezahlsystem eingeführt, dass den Nutzern mit einem Beitrag, einem Nutzernamen und einem Passwort den unbeschränkten Zugang zu den wichtigsten Medienseiten verschafft. Voraus ging die erfolgreiche Implementation des Piano Media Systems in der Slowakei im letzten Jahr (spannender Podcast hier). Es ist erstaunlich und erfreulich wenn sich die Verleger eines Landes bei einem Thema zu einem gemeinsamen Vorgehen durchringen. Gerade im Internet sind die gescheiterten Versuche Legion und wir verfolgen hier gerne die Entwicklung.
Die Kunst liegt naturgemäss darin, durch die Einführung einer Paywall (eine eher unglückliche Wortwahl) den bestehenden Traffic und die dazugehörenden Werbeeinnahmen nicht oder nur geringfügig zu torpedieren. Die New York Times, die ebenfalls seit letztem Jahr versucht aus Nutzern zahlende Nutzer zu machen, hat dazu eine “poröse” Paywall eingeführt. Damit heisst es nicht “Entweder zahlen oder nichts bekommen”, sondern ganz viele Stufen führen zum Vollabo. Das scheint ein vielversprechender Ansatz auch in andern Häusern. Da können die ersten Artikel im Monat kostenlos sein. Ab dem 10. Artikel muss man sich zumindest anmelden und einloggen und erst als intensiver Nutzer wird man zur Kasse gebeten. Gleichzeitig sind zum Beispiel Artikellinks die auf sozialen Netzwerken geposted werden immer kostenlos. Hier flexibel operieren und auf laufenden Erfahrungen aufbauen zu können ist sicher ein Schlüssel zum Erfolg.
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December 8th, 2011
So auf jeden Fall lassen sich die vielen zusätzlichen Buchungen für die ZeitungsAuktion 2012 interpretieren. Es sind Zeiten in denen die Werbekunden mit Blick auf eine unsichere Zukunft zögern, weiterhin und in gleichem Masse in Werbemassnahmen zu investieren. Mit der ZeitungsAuktion geben Sie denselben Kunden die Möglichkeit statt Bargeld die eigene Ware, die eigene Dienstleistung ins Spiel zu bringen und dafür Werbeleistung zu bekommen. Je knapper das Geld
, desto näher rutschen die Werbekunden an den Tausch. “Ich biete einen Fernseher im Wert von 1000.- Euro und Du, liebe Zeitung, gibst mir dafür Anzeigenraum im Wert von 1000.- Euro.” Mittlerweile 165 x hat Catchup mit seinen Zeitungskunden dieses Konzept efolgreich umgesetzt und noch ist kein Ende in Sicht.
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November 23rd, 2011
Die im Marketizer angelegte Erweiterung des Marktplatzes/Branchenbuches in beliebige Themenportale findet in Salzburg und Rosenheim erste Umsetzungen. Ob es Branchen sind wie Ärzte oder Apotheken oder Themen wie der Gastro oder Winter – die eigene Datenbasis wird um themenspezifische Datenpakete (Kassen, Spezialgebiete, WLAN usw.) ergänzt welche von den Werbekunden selbständig ausgefüllt werden. Der Basisanspruch: Für jedes Thema, für jede Branche sollen auf den Themenportalen die relevanten Dienstleister versammelt sein. Hier diesen Dienstleistern zusätzliche Werbung zu verkaufen ist einfacher, als in einem allgemeinen Branchenverzeichnis.

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September 26th, 2011
Beim Onlinejournalismus ist es genau umgekehrt wie beim “einfachen Fussballspiel” gemäss Gary Lineker. Hier gewinnen immer die Engländer oder genauer die BBC. So auch beim diesjährigen Online Journalism Award der Online News Association. Es lohnt sich immer, den Preisträgern nachzuspüren.
Zum Beispiel Pro Publica, der Webseite, die sich mit grosser Hingabe und viel Qualität dem investigativen Journalismus widmet (über die hohe Sterblichkeitsrate von Dialysepatienten in den USA). Oder die Voice of San Diego mit ausgezeichneter lokaler Berichterstattung. Ein attraktives Element ist dabei der “Fact Check“, in dem Aussagen von Politikern und Staatsangestellten auf den Prüfstand gestellt werden.

Und wer sie verpasst hat, sollte sich die Informationsanimation von ZEIT Online anschauen die aufzeigt, wie unglaublich transparent unser aller Leben geworden ist. So transparent, man wundert sich, dass man überhaupt noch einen Tatort basteln kann bei dem nicht innert Minuten klar ist, wer wo wann war.
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September 23rd, 2011
Der Guardian, der Independent und Le Monde werden unterschiedliche Facebook-Apps lancieren. Hier kann man diejenige des Guardian testen welche den Guardian innerhalb von FB platziert. Grundsätzlich liegt in dem Ansatz enormes Potential sowohl die Nutzerzahlen für die Zeitungsseiten zu erhöhen, wie auch die begehrten jungen Zielgruppen zu aktivieren. Beim Independet soll eine Social Box bei jedem Artikel erscheinen, bei Le Monde eine Empfehlungsleiste. Dem sozialen Status der digital Natives dürfte das Image der Zeitungen allen Unkenrufen zum Trotz zusätzlichen Glanz verleihen. Man darf sehr gespannt sein, ob hier nicht eine wirklich wichtige Weichenstellung für die Zeitungsbranche erfolgt ist. (Quelle: Journalism.co.uk)
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September 14th, 2011
Es gibt viel zu loben an der der neu gestalteten Seite vom Boston Globe, auch vom nimmermüden Mario Garcia. Eine hervorragende Neuerung ist die aktualisierbare Navigation. Die würde ich mir fast überall wünschen.

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May 9th, 2011
MediaMarketizer No. 5. Wir begrüssen die Salzburger Nachrichten (verkaufte Auflage 71`000) als neuen MediaMarketizer-Partner. Die Salzburger Nachrichten zählen neben der Presse und dem Standard zu den renommiertesten österreichischen Tageszeitungen. Damit sind wir mit dem 5. Portal schon im 3. Land und gespannt auf die neuen Perspektiven.
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May 9th, 2011
Wir freuen uns sehr mit der Kreiszeitung in Syke (Auflage 68`000) MediaMarketizer Nummer 4 am Start zu haben.
Die Kreiszeitung operiert im Bremer Umland und ist Kopfblatt für verschiedene Lokalausgaben.
Die Kreiszeitung wird von Anfang an mit Videoangeboten operieren und wir gehen davon aus, noch im Mai mit dem lokalen Verkauf loszulegen.
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April 29th, 2011
Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der New York Times sucht Grundlagen zu liefern, die helfen, die Zukunft des Hauses zu sichern und gleichzeitig die Bedürfnisse der Nutzer/Leser optimal zu erfüllen. Eine interessante Initiative ist die Wirkungsforschung von Artikeln der New York Times in sozialen Netzwerken. Das Visualisierungsinstrument hilft wichtige Knotenpunkte zu identifizieren (wessen Weiterleitung hat den grössten Einfluss bei welchem Thema?) und die Lebensdauer bzw. Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Nachricht zu messen. Sehr spannend für alle, die versuchen das Social Web für die eigenen Interessen zu nutzen.
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March 23rd, 2011
Die New York Times setzt seit Jahren Masstäbe im Umgang mit redaktionellen Inhalten. Gerade aufgefallen: Der Nachruf zu Liz Taylor auf der Frontseite. Vor allem der Einbezug der Leserkommentare – sie werden automatisch gewechselt – verstärkt das öffentliche Ereignis welches der Tod der Cleopatra genauso wie von Martha aus “Who is afraid of Virginia Woolf” ist. Die Einordnung der öffentlichen Person in das Leben der kommentierenden privaten Personen macht transparent, welche Rolle sie auch noch spielte.
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