August 23rd, 2010
Zeitungen operieren in sehr unterschiedlichen Märkten. Zwar gibt es überall Bäcker, aber das Angebot welches dem lokalen Bäcker zur lokalen Werbung zur Verfügung steht ist überall verschieden. Wenn also eine Zeitung in ihrem Markt neue Werbepakete lancieren will, muss sie diese lokalen Gegebenheiten berücksichtigen können.
Zum Beispiel hat eine Zeitung schon einen Branchenführer der Online und Print erscheint und mit dem jeden Monat ein guter Ertrag erwirtschaft wird. Beim Einsatz des MediaMarketizers wird die sehr einfache Lösung durch die moderne ersetzt, trotzdem will man das Preisgefüge nicht durcheinander bringen, sondern bestehenden Kunden durch sehr fein justierbare Zusatzoptionen bessere und neue kostenpflichtige Werbemöglichkeiten eröffnen, die genau auf den lokalen Markt zugeschnitten sind.
Der MediaMarketizer erlaubt es alle Webseiten-Elemente auf Ebene der Kundenverträge einzubinden oder auszuschliessen. Adresse, Telefonnummer, I Like Button oder Bilder. Videos, Dokumente, Coupons, Kurznachrichten oder Logo. Infobox, Öffnungszeiten oder Zahlungsmittel. Und für alle Elemente lässt sich auch definieren, ob, in welchem Template und wie häufig sie in der Zeitung, in einem speziellen Verzeichnis oder in einem Gutscheinheft abgedruckt werden.
Damit wird sichergestellt, dass der MediaMarketizer dazu beiträgt, dass die Werbeeinnahmen der Zeitung wachsen und nicht kanibalisiert werden.
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July 29th, 2010
Gerade wurde der “I Like Button” von Facebook auf MediaMarketizer integriert. Im Mittelpunkt der Überlegungen standen die Interessen der Werbekunden, die auf dem MediaMarketizer ihre Geschäftseinträge bzw. ihre Mini-Webseiten aufbereiten. Facebook funktioniert als Multiplikator und kann den Werbekunden im Grundangebot angeboten werden oder aber auch als zusätzliches Element in einem Verkaufspaket.
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July 29th, 2010
Es muss 1994 gewesen sein, als wir zum ersten Mal in ein Streitgespräch zum “Daily Me” gerieten. Leute aus der Medienbranche die das für und wider einer personalisierten Zeitung gegeneinander abwägten. Kann man wissen was einen interessiert und entsprechend schon vorher festlegen, was man lesen will? Oder ist es eben nicht genau jener “Serendipity”-Effekt, der uns bei der Zeitung immer wieder innerhalb eine bekannten Kontextes überrascht? Uns dabei hilft uns nicht nur auf uns selbst zu beziehen sondern Türen in neue Welten schafft? So und ähnlich waren die Kommentare. Nun taucht plötzlich Flipboard auf. Im Moment nur als App auf dem iPad. Und alles ist plötzlich wieder mal anders. Gemixt aus den persönlichen Inhalten der eigenen Twitter und Facebook-Welt sowie beliebiger Nachrichtenquellen und Blogs generiert Flipboard quasi “on the fly” das sehr persönliche, sehr schicke, sehr sauber gestaltete Magazin: “Facebook meets Gala meets Wired Magazine”. Es wäre nicht allzu überraschend, wenn wir in zwei Jahren festestellen, dass Flipboard dem Tablet-Computer den entscheidenden Schub gegeben hat. Erst die Applikation erklärt richtig, wieso es das iPad überhaupt gibt.
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July 16th, 2010
“Verleger sind grundsätzlich keine Innovatoren, sondern schützen ihre bestehenden Geschäftsfelder” sagte einer der ersten Marketizerkunden der Plattform. Daran ist alles richtig und es lässt sich ergänzen “…und versuchen die bestehenden Geschäftsfelder auszubauen und zu erweitern”.
Unter dieser Perspektive wurde der MediaMarketizer zusammen mit Verlegern entwickelt. Im Resultat heisst das, jeder Verleger stellt seine eigenen Verkaufspakete zusammen. Diese Pakete umfassen primär Online und Print, aber auch TV,Radio und Suchmaschinenmarketing-Elemente . Dabei achtet der Verleger/Anzeigenleiter wie gewohnt darauf, dass er mit diesen Paketen keine bestehenden Einnahmen kannibalisiert. Entweder es sind ganz neue Pakete. Oder die Pakete ergänzen bestehende Anzeigenformate um die neuen und attraktiven Optionen mit denen Mitbewerber im Markt auftreten. Es werden bestehende Geschäftsfelder erweitert.
Möglich ist das durch die dem MediaMarketizer zugrunde liegende verkaufsorientierte Struktur. Damit hat jeder MediaMarketizer-Betreiber die Möglichkeit, sein Angebot so zu gestalten, wie es in seinem lokalen Markt am besten geeignet ist.
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July 12th, 2010
Per September 2010 verfügt der MediaMarketizer über eine Ergänzung “Restaurantführer”. Die Erweiterung wird direkt auf dem MediaMarketizer aufbauen. Die konzeptionelle Grundlage erlaubt es nachher, irgendeine Branche, ein Thema oder Spezialgebiet mit einem eigenen Portal zu versorgen. Weil die Printanbindung schon beim MediaMarketizer gegeben ist, heisst das für die Zeitungskunden, dass sie innert kürzester Zeit neue Guides (Ärzteführer, Haus&Garten, Handwerk) sowohl in Print als auch Online umsetzen und verkaufen können. Die Preisgestaltung liegt beim MediaMarketizer immer in der Hand der Zeitung. Damit öffnen sich hier sowohl strategisch wie auch einnahmenseitig viele Perspektiven.
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June 23rd, 2010
Aus aktuellem Anlass ein Griff ins Archiv: Fallrückzieher, NZZ, 2002 aus Dig-It
“Angekommen bei der perfekten Fussballgerechtigkeit, müssten wir dann jedoch auch einen Ersatz für die Fussball-WM suchen. Denn Unvollkommenheiten gehören zu uns wie der Stuhlgang. Eine Fussball-WM ist nichts anderes als das ritualisierte, befreiende und lebensnotwendige Erinnern an diese Beschränktheit. Glück spielt eine Rolle, und jeder stellt sich unter Druck anders und oft besonders ungeschickt an. Wir sind verletzbar, unvollkommen – und vergeben die dicksten Chancen.”
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June 21st, 2010
Mit Interesse haben die Mitglieder des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen unsere Präsentation zu den Themen ZeitungsAuktion und MediaMarketizer verfolgt.

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June 19th, 2010
CityXpress und Catchup! werden im Herbst ein neues Verkaufsinstrument für Zeitungen vorstellen. Es kombiniert die Vorzüge des “Gruppeneinkaufs” mit den Spielmöglichkeiten der Auktion. Gerade wird das Konzept bei den ersten Zeitungen in Nordamerika eingesetzt und wir freuen uns darauf, hier noch in diesem Jahr das Angebot der verschiedenen Event- und Gutscheinauktionen ergänzen zu können.
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June 15th, 2010
Diese Woche wurde der Vertrag mit der Offenbach-Post unterzeichnet. Der von Catchup zusammen mit Lovely Systems entwickelte MediaMarketizer wird in den nächsten Wochen implementiert. Den Werbekunden werden unterschiedliche Verkaufspakete angeboten, die sowohl Print- wie auch Onlinekomponenten beinhalten.
Wie das Beispiel in Aarau zeigt, ist selbst der kostenlose Basiseintrag für die lokalen Werbepartner wie eine Mini-Webseite. In der einfachen Handhabung und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten liegen wesentliche Argumente für den MediaMarketizer.
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November 20th, 2008
Hier eine Auswahl der Netzwanderungen 2008. Aus dem Archiv geholt.
20. Oct 2008
Qualität bei den Onlineseiten der Zeitungen
Über Qualität streiten muss man immer, wenn man mit Zeitungen arbeitet. Ausser wenn es um Online geht – da ticken Zeitungen seltsamerweise anders. Um der Diskussion mehr des vielen, dringend notwendigen Raumes zu geben hier der Hinweis auf einen mit Qualitäts-Beispielen (gute schlechte, ohne gute gute) gespickten Vortrag von Stefan Niggemeier.
28. Jun 2008
Was passiert eigentlich grade mit dem Netz?
Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen, wenn die Entwickler Ihre Treffen haben. Man mag sich an der eher selbstzentrierten Rhetorik reiben, wirklich wichtig sind allerdings die tatsächlich vorgestellten Konzepte an der Google Entwicklerkonferenz. In leicht verdaubaren 15-Minutenschritten präsentieren die Googler Chefentwickler unter dem Titel “Client, Connectivity and the Cloud” ihre neuen Ideen und Werkzeuge und beschreiben dabei gleichzeitig genau die Welt, in der auch die Zeitungen ihre neuen Geschäftsmodelle unterbringen müssen. Pflichtlektion die Lust darauf macht, die eigenen Webapplikationen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig erweitert die Präsentation das Verständnis für solch wegweisenden Google/Open Source Entwicklungen wie Gears, Android, App Engine, Data APIs, Webb Toolkit, OpenID und OpenSocial. Es wird einmal mehr klar, dass das Web uns noch massiv überraschen wird. Löblicherweise sind die Präsentationen auch für Nicht-Geeks verständlich.
31. Jan 2008
Die grössten Fehler von Online-Verlegern
Robert Niles von der Annenberg School of Communication an der USC in Los Angeles beleuchtet in der Online Journalism Revue die wichtigsten Fehler neuer Online-Verleger. Die vielleicht provokativste Aussage: Es ist ein Fehler die Rendite als Motivation zu nehmen. “Leidenschaft schlägt Professionalität” meint er und verweist auf die vielen Nachrichtenseiten die ähnlich langweilig daher kommen und es nicht schaffen, ihre Leser wirklich zu elektrisieren. Weiter findet er es einen grossen Fehler
- Zu viele Nutzer gleichzeitig ansprechen zu wollen
- Nicht bescheiden zu sein und die Leser mitgestalten zu lassen
- Spam persönlich zu nehmen statt als ein zwar lästiges aber eindämmbares Übel
- Der Welt zu erzählen was man machen wird ohne es schon getan zu haben
- Auf zu viel Geld statt auf eine starke Persönlichkeit zu bauen
- Irreführende Statistiken (Hits, Pageviews) statt von Roboterbesuchen gefilterte Unique Visits zu verwenden
- unrealistische Ziele anzustreben
Da kommt ganz schön was zusammen.
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